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Einweihungen
Wieso finden im Reiki Einweihungen statt und was bedeuten solche Initiationen?
Einweihungen, Initiationen bzw. Einführungen gibt es in allen Kulturen und Religionen, so auch im Christentum. Verbunden damit ist ein ritueller Rahmen, also feierliche Handlungen, die den Übergang
- von einer Unkenntnis zu einer Kenntnis,
- zu Reifungsphasen oder
- auch einfach die Aufnahme in bestimmte Lebens- bzw. Sozialkreise
symbolisieren.
Solche Rituale sollen im Allgemeinen dazu dienen, den menschlichen Geist zu initiieren, d. h., dazu zu bewegen, sich etwas bewusst zu machen. Vor diesem Hintergrund wird auch verständlich, warum Einweihungen auch als Initiationen begriffen werde, deren Rituale aufgrund kultureller oder spiritueller Vorstellungen sehr unterschiedlich gestaltet sein können. Sie sind jedoch innerhalb des jeweiligen Kreises bzw. Zirkels, was Ablauf und Gestaltung betreffen, meist auf eine gleichbleibende Form festgelegt.
Beispiele für Initiationen finden sich auch heutzutage oft im täglichen spirituellen und gesellschaftlichem Leben, auch wenn sie nicht oder nicht mehr als solche erkannt werden. Bei vielen scheint im Laufe der Zeit das Bewusstsein dafür abhanden gekommen zu sein.
Richtet man allerdings den Fokus auf sie, werden sie deutlicher.
- So stellt in bestimmten Gegenden Deutschlands die Jugendweihe eine solche Initiation dar.
- Innerhalb von Studentenverbindungen werden Neumitglieder mittles einer „Burschung“ zum Vollmitglied ernannt.
- In „schlagenden Verbindungen“ gilt der Schmiss als Zeichen der Initiation.
Manche Initationsrituale sind dagegen eher absurd. So sind Initiationsrituale als Mut-, Trink- oder Ekelproben bezeichnet, bei bestimmten Gesellschaftsgruppen üblich. In Jugendbanden müssen beispielsweise die Probanden gewöhnlich erst eine Straf- oder Gewalttat begehen, um, als Zeichen der Unterwerfung unter die Gruppenkontrolle, als vollwertiges Mitglied angesehen zu werden.
In den religiösen, spirituellen Bereichen finden sich naturgemäß die meisten Initiationen, deren Rituale deutlicher zu Tage treten. Das zentrale Element einer Initiation ist in vielen Religionen die Errettung der Seele durch die Aufnahme in den Kreis der Gläubigen. Durch einen (ein)geweihten Priester wird ein Segen des Gottes über die Hände auf das Haupt der Initiierten gespendet. Der Priester dient dabei als Mittler, über dessen Haupt der göttliche Segen aufgenommen und mittels seiner Hände weitergegeben wird.
In der christlichen Kirche nennt man die besonderen Einweihungsrituale „Sakramente“ und sie bezeichnen die durch die Kirche im Namen Gottes vollzogenen Handlungen, eben „sakrale Zeichen“. So werden z. B. die Taufe, die Firmung und die Eucharistie in der katholischen Kirche als die Sakramente der christlichen Initiation (Einweihung) bezeichnet. Leider hat man jedoch den Eindruck, dass in der heutigen Zeit von vielen Menschen die christlichen Einweihungen und Rituale eher als „Events“ und Familienfeiern angesehen werden.
Nachstehende Übersicht soll zur allgemeinen Verdeutlichung der christlichen Einweihungen/Sakramente beitragen:
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Spiritueller Erfahrungsweg
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Sakramente
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Symbole
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1.
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Taufe
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Reinigung mit Wasser (Übergießen/Tauchen)
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2.
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Firmung
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Kreuzzeichen mittels balsamiertem Olivenöl (Chrisam) auf die Stirn
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3.
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Eucharistie / Erstkommunion
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Brot und Wein
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4.
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Buße
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Kreuzzeichen
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Beistand und Hilfe im Krankheitsfall und Sterbefall / Stärkung in menschlicher „Ohn-Machtserfahrung“
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5.
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Krankensalbung
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Salbung von Stirn und Händen mit Öl
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6.
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Ehe
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Austauschen von Ringen und Verbindung der Hände
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7.
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Priesterweihe
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Segnungen durch Handauflegen
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Auch im Reiki werden Einweihungen vorgenommen.
Reiki ist eine bewusste und gezielte Arbeit auf geistiger Ebene. Über die Hände wird Energie hoher Schwingungsfrequenz mit dem Ziel weitergeleitet, eine körperliche und seelische Harmonisierung herbeizuführen, um die Aspekte des Lebens besser begreifen zu können.
Diese Energie wird über das Kronenchakra (Scheitel des Kopfes) aufgenommen. Anschließend wird sie über das Herzchakra (Brustgegend) in die Handchakren (Handflächen) verteilt und von dort weitergegeben. Dadurch sollen polare Energien niedriger Frequenzen harmonisiert werden. Chakra ist ein indisches Sanskritwort und bezeichnet Energiewirbel, die den energetischen Körper des Menschen mit der Außenwelt verbindet.
Theoretisch könnte jeder Mensch aus sich selbst heraus diese Energie der göttlichen, bedingungs- und absichtslosen Liebe, das Reiki, erzeugen. Praktisch sind jedoch nur sehr wenige, besondere Menschen in der Lage, beispielsweise Jesus Christus oder Buddha, diese höchste Schwingungsfrequenz aus sich selbst heraus zu bilden. Deshalb wendet man sich als normaler Mensch im Gebet an Gott und bittet um diese Kraft.
Der Reiki-Lehre nach verfügt allerdings jeder Mensch von Beginn an über Kanäle, Reiki weiterzuleiten und steht daher auch generell mit dieser universellen Lebensenergie in Verbindung. Die Lehre besagt allerdings ebenfalls, dass bei den meisten Menschen die Fähigkeit, Reiki aufzunehmen bereits im Kindesalter durch die Sozialisierung, wieder verloren geht. Die Kanäle sind zwar vorhanden, werden jedoch mit der Zeit blockiert.
Durch eine Initiation/Einweihung werden diese Kanäle in drei Stufen wieder geöffnet, was den Reiki-Graden entspricht. Stufe um Stufe fließt die Energie jeweils kraftvoller sowie konzentrierterer und kann dann über die Handchakras weitergegeben werden.
Jede Einweihung bewirkt aber auch einen anschließenden etwa drei Wochen dauernden Verarbeitungsprozess mit unterschiedlichen Selbsterfahrungen, was auch als Reinigungsprozess bezeichnet wird.
- Der erste Grad
Im ersten Reiki-Grad werden vier von sieben Energieknoten(Chakras) geöffnet. Der Initiierte ist anschließend in der Lage, u. a. sich selbst und anderen Menschen Reiki zu geben.
- Der zweite Grad
Zwischen den Einweihungen des ersten und zweiten Grades sollten mindestens sechs Monate der Reife liegen. Der zu Initiierende sollte durch ständigen praktischen Umgang mit Reiki sicher und permanent im Lebensalltag integriert sein, d. h., die Euphorie, die normaler Weise nach der ersten Einweihung auftritt, sollte sich zusehend gelegt haben. Beim zweiten Grad wird man befähigt, Reiki auf mentaler sowie über die Raum/Zeit-Ebene wirken zu lassen. Der Reinigungsprozess des zweiten Grades findet ebenfalls auf der mentalen Ebene statt.
- Der dritte Grad
Der dritte Grad wird in den Meister- und den Lehrergrad unterteilt. Im Meistergrad werden alle sieben Energieknoten vollständig geöffnet, man lebt quasi intuitiv aus der Energie. Auch der Reinigungsprozess bekommt eine neue Dynamik und geschieht auf allen Ebenen. Zwischen dem zweiten Grad und dem Meistergrad sollte mindestens ein Jahr vergangen sein. Beim Lehrergrad wird man in einer schließlich weiteren Ausbildung ermächtigt, selber Initiationen vorzunehmen.
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Erfahrungsstufe
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Grade
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Ausrichtung
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Ebenen
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Absichtsvolles Zulassen
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Physisch
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Absichtsvolles Handeln
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Emotional / Mental
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Absichtsloses Zulassen
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Spiritual
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Absichtsvolles Wirken
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Initiativ
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Da Reiki auf einer Fähigkeitsübertragung durch Rituale basiert, kann es auch nicht rational oder autodidaktisch erlernt werden, sondern nur von einem Reiki-Lehrer direkt an die zu Initiierenden weitergegeben werden.
Die Einweihungsrituale geschehen wortlos und meist ohne Bewegung oder Körperkontakt. Das eigene Energiepotential wird dauerhaft angehoben. In einem begleitenden Seminar wird darüber hinaus unterrichtet, in welcher Art und Weise Reiki genutzt werden kann und was beachtet werden muss.
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